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By Franz Baumgartl, E. Derra

Das Kniegelenk, welches sich in der Abstammungsreihe als Bestandteil der hinteren Extremität bei den ersten auf dem Lande lebenden Tieren ausgebildet hat, nahm an der weiteren Evolution nicht in einem so großen Umfang teil wie Hände und Gehirn. Trotzdem ist seine Bedeutung für den Menschen groß, weil dieser die ihm eigenen Merkmale der geistigen Leistungsfähigkeit und der manu­ ellen Geschicklichkeit nur bei ungestörtem Fortbewegungsvermögen voll ent­ falten kann. Die Möglichkeiten einer Störung seines Ganges durch Kniegelenkverände­ rungen sind zahlreich. Angeborene und erworbene Formänderungen der Gelenk­ bestandteile, Beeinträchtigungen durch Systemerkrankungen des Organismus, Entzündungen, Verletzungen, Geschwülste, Arbeitsschäden und degenerative Vorgänge sind zu nennen. Obwohl Anatomie, Physiologie und die genannten Alterationen nach eingehenden Untersuchungen in ausführlichen Einzelabhand­ lungen beschrieben sind, ist die Orientierung über manche Fragen schwierig, weil eine zusammenfassende, auf die Praxis abgestimmte Darstellung der genannten Probleme bislang im In- und Ausland nicht erschienen ist. Diese Lücke auszu­ füllen, ist Zweck des vorliegenden Buches. Neu hinzugekommen ist in dieser Monographie eine ausführliche Besprechung des Femoropatellargelenkes auf Grund eines umfangreichen Literaturstudiums und langjähriger persönlicher Untersuchungen. Durch die gewonnenen Erkennt­ nisse ließen sich einige, bisher problematische Fragen einfach beantworten und manches "Mysteriöse" wurde geklärt. Das Buch dürfte für einen breiten Leserkreis interessant sein, vornehmlich für Chirurgen, Orthopäden, gutachterlich tätige Ärzte, aber auch für Internisten und Kinderärzte.

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Albert Salomon Werke: Band 1: Biographische Materialien und Schriften 1921–1933

Albert Salomon (1891-1966), deutsch-jüdischer Soziologie und Herausgeber der Zeitschrift "Die Gesellschaft", struggle nach seiner Emigration 1935 Professor an der New tuition for Social examine in ny, wo er in alteuropäischer culture eine humanistische Soziologie begründete. Diese fünfbändige textkritische variation ist die erste Ausgabe seiner gesammelten Werke.

Online-Marketing für das erfolgreiche Krankenhaus: Website, SEO, Social Media, Werberecht

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Geschichte der Medizin

Am Schreiben emes historischen Basistextes zeIgen sich verschiedene Probleme der Historiographie mit großer Schärfe. Noch mehr als sonst zeigt es sich dem Geschichts­ schreibenden hier, daß er in weitgehender Abhängigkeit von seiner historischen state of affairs schreibt. Selbst wenn er nach Möglichkeit auf Quellen basiert: es sind die Quellen, die die Vergangenheit als wesentlich ausgelesen und weitergegeben hat, auf die er sich stützt.

Verhaltenstrainingsprogramm zum Aufbau sozialer Kompetenz (VTP)

Das education von Verhaltensweisen hat bereits eine lange culture und guy bräuchte ein umfassendes Glossar als Wegweiser, um sich unter den zahlreichen Angeboten zurechtzufinden. guy hat sich daran gewöhnt, daß die steigende Anzahl von Trainingsmanualen auf spekulativen Ideen, um nicht zu sagen Theorien, aufgebaut ist, so daß die Rückführung der praktischen Trainingsschritte auf die theoretische Begründung an einem Punkt endet, wo guy zu glauben hat ohne weiter zu fragen.

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Unmittelbar distal dieses Ansatzes ist der Stamm des N. fibularis communis gut zu tasten. An der Seitenfläche der Kniegelenksgegend trennt die fibulare Oberschenkelfurche den M. biceps femoris von dem nach vorne zu liegenden M. vastus fibularis, welcher durch das Septum intermusculare fibulare eingescheidet ist. Fabella (Abb . 12a- c): Ungefähr bei jedem Zehnten ist in die Sehne des Caput fibulare mi. gastrocnemii ein kleines Sesambein, die Fabella, eingeschaltet. Auf Röntgenaufnahmen im sagittalen Strahlengang liegt die Fabella im Schatten der fibularen Oberschenkelrolle, im Seitenbild bildet sie sich hinter der fibularen Oberschenkelrolle ab.

Sie durchbrechen die Gelenkkapsel häufiger vor, seltener hinter dem tibialen Seitenband und manchmal wechselt der Ort ihrer Tastbarkeit mit der jeweiligen GelenksteIlung (WIJNBLADH, THURNER und NIGRISOLI). Bei mäßiger bis mittelstarker Beugung sind die rundlichen Gebilde am besten zu tasten, bei stärkeren Beugestellungen werden sie von Weichteilen überdeckt. Beweglichkeitseinschränkungen und Reizergüsse sind selten, sie gehören nicht zum klassischen Bild. Differentialdiagnostisch sind vergrößerte Schleimbeutel, Exostosen und Lappenrisse im Vorderhorn des Innenmeniscus abzugrenzen.

Zwischen M. popliteus und dem Ursprung des M. soleus tritt der große Gefäßnervenstrang distal aus der Kniekehle aus. Im proximalen Stockwerk ziehen vom Gefäß-Nervenstrang Äste zur Kniekehlenhaut, zu den distalen Abschnitten der Oberschenkelbeuger und zur Gelenkkapsel. Äste aus dem mittleren Stockwerk versorgen beide Köpfe des M. gastrocnemius, die Wadenhaut und die Hinterwand der Gelenkkapsel. Aus dem distalen Stockwerk ziehen Äste zum M. popliteus und zum M. soleus. Zwei größere Arterien (A. genus distalis tibialis und A.

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